«Unsere Dörfer»

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Messen

Die Gemeinde, die aus vier entstanden ist
Der Weg nach Messen führt weg vom Hügelzug durchs Tal bis zu einer kleinen Anhöhe, an deren Abhang das Dorf gebaut ist und „buechibärgwärts“ schaut. Hier sieht man also den bewaldeten Buechibärg ausgebreitet vor den Füssen liegen, am Horizont die Jurakette von Biel bis Solothurn. Messen ist mit rund 1\'000 Einwohnern die grösste Gemeinde des Bezirks und auch die südlichste Gemeinde des Kantons Solothurn. Das Dorf verdient das Prädikat „stattlich“ – grosse behäbige Bauern- und Wohnhäuser und schmucke Gasthöfe im bernischen Stil bilden den schönen Dorfkern und mittendrin steht erhöht die Kirche. Weithin wird dadurch der hohe, mit einem eleganten Dachreiter gekrönte Käsbissenturm aus mächtigen Tuffquadern sichtbar. Der Hang oberhalb des Dorfkerns ist bebaut mit modernen Häusern und Villen. Talwärts, inmitten von Feldern und Wiesen, gibt es nochmals viel Platz für Bauernhöfe - jeder mit einer „Hoschtet“, wo noch Hochstammobstbäume stehen, natürlichen Lebensraum für Tiere und Vögel schaffend. Wer „auf dem Land“ und doch nicht abgeschieden, sondern zentral leben möchte, findet in Messen sicher einen Ort, der ihm gefällt. Messen hat sich lebendig und modern entwickelt, ohne jedoch seine traditionell gewachsene Struktur zu verlieren: Hier hört man „zmittsdrinnen“ ebenso noch Kühe muhen wie die Geräusche der kleinen Rasenmäher in den Gärten. Gemeindeteil Balm bei Messen Klein ist das Dorf Balm bei Messen. Der südlichste Hügelzug des Buechibärgs scheint dem Dorf Schutz zu bieten, der Wald am steilen Abhang reicht bis in die Ebene hinunter. Alte Bauernhöfe, Stöckli und Scheunen prägen das Dorfbild. Der Ort strahlt Ruhe aus; Ruhe, die man vielleicht erst verstehen kann, wenn man der steilen Kurve in den Hang hinein folgt. Hier, auf halber Höhe, liegt in einer Nische das weit herum bekannte Balmkirchlein. Das schmucke Kirchlein ist auf drei Seiten von Wald umgeben mit freier Sicht über das ganze Tal. Es liegt abseits und doch so nah, das letzte Wegstück muss man treppensteigend unter die Füsse nehmen. Auch wenn man noch so realitätsbezogen im Leben steht, an diesem Ort der Stille vergisst man Alltägliches, Kummer und Sorgen - an diesem Plätzchen wird einen das Gefühl von Romantik in ihrer ganzen Zartheit umfassen. Seltenheitswert hat das dazugehörende Glockenhaus: Die grösste der drei Glocken hängt nicht eingesperrt im Kirchturm, nein, sie schwingt frei ihren Klang ins Tal hinaus. Der Fussweg weiter aufwärts führt zum Rapperstübli, zur Aussicht auf der Krete. Willkommen sind hier alle Burgherren und Burgfrauen, einen Blick übers weite Land hinaus zu wagen. Wir befinden uns nämlich auf Grund und Boden der seit langem zerstörten Burg Balmegg - also live in der Geschichte des Buechibärg. Gemeindeteil Brunnenthal Gegen Messen vom Wald verdeckt, liegt das kleine Dörfchen mit den Weilern Burgsumpf und Burg. Die rund 180 Einwohner leben auf dem Hügelzug, der das Limpachtal südlich abgrenzt. Im Dorf, umgeben von einer Handvoll Bauernhäuser, lädt ein Wirtshaus ein, Halt zu machen – der Wegweiser zeigt bereits ins nahe Emmental. Das alles mag unscheinbar klingen, doch genau solche Fleckchen sind für unsere Tier- und Pflanzenwelt von unschätzbarem Wert. Vielleicht wünschen sich hier Hase und Fuchs tatsächlich noch gute Nacht? Vielleicht zieren einheimische Orchideen farbenprächtig den Waldrand? Das eine bleibt wohl nur Fantasie, das andere aber nicht. Gemeindeteil Oberramsern Der Weg am Südhang des Buechibärg ist Teil der fruchtbaren Kulturlandschaft. Obwohl an schönster Wohnlage, sind die Gemeinden klein, die bäuerliche Struktur ist intakt – und von Ort zu Ort führt die Strasse über offene Wiesen und Felder. Dieser Eindruck passt besonders gut zu Oberramsern. Die eigenständige Gemeinde zählt nur knapp 100 Einwohner, das Dorf liegt dem Berg vorgelagert in der Ebene und Nutzfläche des Limpachtals: Eine Hand voll Bauernbetriebe, nachbarschaftlich durch die Strasse verbunden – das graue Band der Strasse als gemeinsamer Nenner von Arbeit und Leben in der natürlichen, farbenprächtigen Kulturlandschaft. Apropos Wege und Strassen: Von Oberramsern nach Aetigkofen – das im Herzen des Buechibärg liegt – gibt es seit je eine nahe, direkte Verbindung. Wer die Anstrengung nicht scheut, benutzt den „Ross-Schinder“, den Tal-Berg-Fussweg, um den Buechibärg kennen zu lernen. Auch die Verbindung nach Messen ist eindrücklich, jedoch ganz anderer Art. Die lange, gerade Strasse quer durch das Limpachtal ist zum Schutz vor Wind alleeartig mit Bäumen gesäumt - rein gefühlsmässig wird dadurch Distanz zu verbindender Nähe, die Fahrzeit zu einem herrschaftlichen Erlebnis.

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